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Die Basis der Parapsychologie ist nicht mehr Vermutung und Aberglaube, sondern gesicherte Erkenntnis über das Wesen von Mensch und Kosmos, angereichert durch viele naturwissenschaftlich begründete Hypothesen zur Erklärung der Phänomene.
Die Parapsychologie beschäftigt sich mit den außergewöhnlichen Phänomenen unseres Lebens und versucht, dafür wissenschaftliche Erklärungen zu finden. Verschiedenste Methoden kommen dabei zur Anwendung. Sie ist allgemeine und umfassende Bezeichnung für ein Teilgebiet der Psychologie, das sich mit übersinnlichen und unerklärbaren Erscheinungen und Vorgängen beschäftigt. Sie ist der "Sammelbegriff" für alle Phänomene und im geistigen Bereich auftretenden Abläufe, die wir uns nicht oder nur sehr schwer erklären oder nachvollziehen können. Es handelst sich um:
Kognitive Phänomene: Das Erlangen von Informationen auf physikalisch bisher nicht erklärbare Weise. Beispiele sind Telepathie (Gedankenübertragung), Hellsehen (wird auch »zweites Gesicht« genannt. Menschen, die über diese Fähigkeit verfügen sehen dort »hell«, wo andere nichts als leere Dunkelheit zu erkennen vermögen), Präkognition (das Vorhersehen von Ereignissen, deren Entstehung nicht abzusehen ist. Die Ereignisse sind auch nicht als direkte Folge der Prophezeiung zu deuten), Astrologie und alle anderen Formen von Wahrsagerei.
Kinetische Phänomene: Alle Erscheinungen mit Auswirkungen auf Materie, welche nicht durch die bisher bekannten Naturgesetze erklärbar sind. Dazu gehören z. B. Telekinese, Teleportation, Levitation, Apport, Wunderheilungen, Stigmatisation und Bilokation.
Jenseits-Phänomene: Hierzu gehören z. B. Nahtod-Erlebnisse und außerkörperliche Erfahrungen sowie Okkultismus, Spuk und klassische Geistererscheinungen.
Weil Du die Augen geöffnet hast, glaubst Du, Du siehst?
(Goethe)
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