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Okkultismus (lateinisch: occultus = verborgen, geheim) ist ein Sammelbegriff für die Beschäftigung mit Theorien, Praktiken und Rituale, die sich auf die Existenz und Wirkung transzendenter Kräfte beziehen und wird in der westlichen Kultur als Beschäftigung mit Geheimwissen oder verborgenem Wissen bezeichnet, ein Ausdruck für den Sammelbegriff der heutigen Esoterik. Das Praktizieren von Okkultismus geht oft einher mit einer erwachenden
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Spiritualität und dem daraus resultierenden Interesse an esoterischem Wissen. Spiritualität bedeutet für Esoterik das Bewusstsein, dass die menschliche Seele ihren oder der menschliche Geist seinen Ursprung einer göttlichen oder transzendenten Instanz verdankt oder zu einer absoluten höheren Wirklichkeit in Beziehung steht.
Demnach versteht sich der Okkultist als verfügungsmächtiger der "anderen Welt". Er glaubt, Einfluss nehmen und sich diese "andere Welt" mit ihren Wesen und Mächten nutzbar machen zu können. Okkultisten glauben, mit dieser "anderen Welt" mit Hilfe verschiedener Praktiken (Rituale, Beschwörungen, u.a.) in Kontakt treten und sich deren Wirkkräfte zunutze machen zu können. Es Gibt okkulte Praktiken (z.B. wie Spiritismus oder Nekromantie, u.a.), mit denen Botschaften von Verstorbenen oder Schutzgeistern empfangen werden.
Im Okkultismus wird auch mit Magie gearbeitet. Je nach Zielrichtung ihrer Anwendung kann eine okkultistische Praktik der weißen Magie oder der Magie allgemein zugestuft werden. In ersterem Fall wird angenommen, die Verbindung zur Beseeltheit der Natur für positive Zwecke zu gebrauchen. Als schwarze Magie wird Okkultismus bezeichnet, wenn der Versuch besteht, egoistische Ziele zu erreichen. Die weiße Magie als Element heidnischer Glaubensvorstellungen, konnte nicht vom Christentum verdrängt werden, welches jegliche Form von Magie ablehnte. Deswegen integrierte sich letztlich, so dass die Wunder Jesus Christi (Wiederbelebung eines Verstorbenen, Heilung eines Blinden, etc.) in diesem Kontext letztendlich als Zauber weißmagischer Prägung interpretiert wurden. Dadurch Entstand ein neues Verständnis von Magie, deren Dualismus, und zwar weiße Magie und schwarze Magie, mit dem des Christentums gut korrespondierte. In der folge ergab sich allmählich das Verständnis von weiße Magie als göttliche Kraft, als göttliche Magie, die ihre ursprüngliche Ausrichtung, vor allem als Heil- und Schutzmagie, beibehielt. Im Gegenzug entwickelte sich Gleichmaßen die schwarze Magie, die unheilvolle Magie des Bösen, durch den Satan initiierten... Die im Mittelalter beginnende mit Hexenverfolgung...
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Weiße Magie - Theurgie bezeichnet den Versuch, mit Hilfe von Magie, magischen Ritualen Positives zu erreichen, in Bezug auf die Vervollkommnung der eigenen Person oder in Bezug auf Hilfe für andere Menschen oder auch Tiere, Pflanzen. Innerhalb verschiedener religiöser Konzepte steht die weiße Magie auch im Verdacht negatives Karma auszulösen. Die Weiße Magie ist mit einem Bezug zum Konstruktiven ausgestattet. Sie besitzt einen religiösen Hintergrund, da auch Praktiken gemeint sein können, das Göttliche zum Handeln zu nötigen.
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Aus spiritueller Sicht berührt die Ausübung magischer Rituale auf der einen Seite, an den Begriff des Gebet durch Bitten und Rituale an das Göttliche und auf der anderen Seite, an den Okkultismus, der sich unmittelbar mit esoterischen Praktiken zur Veränderung der physischen Welt mit Hilfe übersinnlicher Praktiken befasst. Weitere wesentliche Bestandteile der weißen Magie sind Heil- und Schutzzauber, besonders im Sinne einer Neutralisation von der schwarzen Magie. Die weiße Magie benutzt als Symbol Pentagramme.
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Heutige Definitionen der Magie unterscheidet zwischen der dogmatischen Magie, die sich meist an feste Dogmen und Grundregeln hält und den Versuch der Beherrschung der Naturgesetze zum Inhalt hat; der experimentellen Magie welche benutzt Rituale, die sich auf die praktische Arbeit und Weiterentwicklung konzentrieren. Bei der pragmatischen Magie geht es um einen pragmatischen Zugang zur Magie, (z. B. magische Hausreinigung) weniger um die Neuentwicklung. Und die Chaosmagie (jüngere Form der Magie), die ein eigenes System der Magie ist. Die magischen Rituale der Chaosmagie gehen zurück auf Ideen von Robert Anton Wilson, Peter Carroll, Austin Osman Spare, Ray SherwAm rasant angestiegenen Angebot an okkulten bzw. esoterischen Zeitschriften, Büchern, und Workshops lässt sich ablesen, dass sich Okkultismus in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren weit verbreitet hat.
Bei Umfragen nach dem Grund der Beteiligung an okkulten Praktiken wurden besonders häufig genannt Interesse am Aussergewöhnlichen, Unterhaltung, Orientierungshilfe und Entscheidungshilfe. Für sehr viele Menschen haben okkulte Praktiken und weiße Magie jedoch die wichtige Bedeutung der Lebenshilfe, sei es im gesundheitlichen Bereich wie bei Reiki, bezüglich Entscheidungshilfen u.ä.
Noch eine Klarstellung im Hinblick auf die Parapsychologie ist wichtig:
Die moderne Parapsychologie ist Nachfolgerin des Okkultismus, verzichtet aber auf das ganze magische Denken und Handeln dieser archaischen Erscheinungsform der Grenzwissenschaften. Die Parapsychologie ist ein seriöses Gebiet der Wissenschaft, sie betreibt ernstzunehmende Forschung. Parapsychologen selbst sind keine Okkultisten, sondern sie untersuchen lediglich Vorgänge okkulter Art.
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Pentagramm Das Pentagramm ist ein uraltes Schutzsymbol. Es ist kein Zeichen des Satans! Die ältesten Funde werden auf 2000 v.u.Z. datiert. Es gibt verschiedene Ausführungen des Pentagramms. Die fünf Spitzen des Pentagramms symbolisieren die vier Elemente: Luft, Wasser, Erde und Feuer, sowie als fünftes den Äther - Geist. In der Magie gilt das Pentagramm für eines der mächtigsten Symbole, entweder mit einer Spitze nach oben oder mit zwei Spitzen nach oben (Drudenfuß). Mit der Spitze nach oben ähnelt das Pentagramm einer menschlichen Figur, mit zwei Spitzen nach oben kann man einen gehörnten Kopf darin erkennen. Das Pentagramm wird oft in die Mitte des magisches Kreises gezeichnet. Wie dieser Kreis bietet auch das Pentagramm als abgeschlossene Linie Schutz vor Dämonen und böse Kräfte abwehrt.
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Symbolik
Die Spitzen des Pentagramms deuten:
Geist/Äther, Luft/Osten, Wasser/Westen, Erde/Norden und Feuer/Süden
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Das Pentagramm stellt alle 5 Elemente dar, mit der Spitze nach oben und zeigt es, das menschliche Bestreben nach spirituellem Wachstum. Die Elemente sind geistige Energien, die durch bestimmte Techniken aktiviert werden können.
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Geist/Äther
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Das sogenannte fünfte Element, den Geist oder Äther herrscht über die anderen 4 Elemente und krönt sie.
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Luft/Osten
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Der Verstand, das Athame oder magische Schwert die Sylphen/Luftgeister unter der Herrschaft ihres Königs Paralda. Die Tageszeit Morgen und Jahreszeit Fühling, er gilt als männlich und hat die Farbe gelb. Passende Kräuter zum Räuchern oder Auslegen sind: Anis, Benzoe, Bergamotte, Lavendel, Lemongrass, Majoran, Mastix, Pfefferminze, Salbei, Sternanis, Verbena
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Wasser/Westen
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Das Gefühl, der Kelch, die Nymphen und Undinen/Wassergeister unter der Herrschaft ihres Königs Niksa. Die Tageszeit Abend und die Jahreszeit Herbst. Der Westen gilt als weiblich und hat die Farbe blau. Passende Kräuter zum Räuchern oder Auslegen sind: Apfelblüten, Eukalyptus, Flieder, Holunder, Iris Jasmin, Kamille, Kampfer, Kardamom, Melisse, Myrre, Rose, Sandelholz, Thymian, Vanille, Ylang-Ylang
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Erde/Norden
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Die Materie oder die Tat, die Scheibe die Gnome und Trolle/Erdgeister, unter der Herrschaft ihres Königs Ghob. Die Tageszeit Nacht und die Jahreszeit Winter. Der Norden gilt als weiblich und hat die Farbe grün. Passende Kräuter zum Räuchern oder Auslegen sind: Andorn, Eisenkraut, Magnolie, Narzisse, Patchouli, Vetiver, Zypresse
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Feuer/Süden
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Der Wille, die Salamander/Feuergeister unter der Herrschaft ihres Königs Djin der Zauber-Stab. Die Tageszeit Mittag und Jahreszeit Sommer. Der Süden gilt als männlich und hat die Farbe rot. Passende Kräuter zum Räuchern oder Auslegen sind: Basilikum, Copal, Drachenblut, Koriander, Lorbeer, Nelke, Orange, Rosmarin, Sassafras, Wacholder, Weihrauch, Zimt
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