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Totenbeschwörung - Weissagung durch Kontakt mit den Toten oder Nekromantie (auch Nekyomantie) bezeichnet jede Art von Zauber, dessen Ziel es ist, Kontakt zu Toten (auch durch verschiedene spiritistische Techniken - Spiritismus) aufzunehmen oder Tote physisch wieder zu beleben um sie über die Zukunft zu befragen (Spiritismus). Das Wort Nekromantie kommt aus dem Griechischen nekros (Leiche, Leichnam) und mantis (Weissager, Seher). Dies ist eine Kunst die von so genannten Hexenmeistern ausgeübt wird und bei der die Zukunft durch sprechen mit den Toten vorausgesagt wird. Der Beschwörende muss dafür jahrzehntelang lernen, Entbehrungen auf sich nehmen und Versuche unternehmen, bis er ein erfahrener Nekromant wird.  Durch die Beschwörung öffnet der Nekromant eine Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Von diesen, die in einer Welt existieren, die anderen Gesetzen unterworfen ist, als die Welt der Menschen, erhofft sich der Nekromant Hellsehende Auskünfte. Diese Auskünfte können mantische Aussagen über künftiges Geschehen sein oder auch Hinweise auf verborgene Schätze oder praktischer Rat.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Nekromantie, mit Geistern in Verbindung zu treten. Glaube und Wissenschaft  sind sich bis heute noch nicht darüber einig, welche Komponente größeren Einfluss auf das Geschehen hat: Geist oder Mensch?!

Nekromantie: Weissagung durch Kontakt den Toten

Das automatische / mediale Schreiben:die Konzentration ist hier Herr der Lage. Es sollte nach Möglichkeit nicht dabei gesprochen werden. Es ist hier  nicht so, dass individuelle Beschwörungsformeln gesprochen werden. Die Person (vorzugsweise Medium) konzentriert sich vollends auf einen bestimmten Geist und dessen Antwort auf eine gedachte Frage. Alles spielt sich im Kopf ab, sofern es die Aktivität dieser Person betrifft. Eine Variante ist, bei der lediglich ein Stift in die Hand genommen wird. Der Stift ist locker, über einem Blatt Papier, zu halten. Beginnt er zu rucken, so ist er derart zu greifen, als wenn man einen ganz normalen Brief schreiben wollte. Es gilt hier, dass kein Gedanke an die Hand und den

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stift verschwendet werden darf. Das Geschehen sollte soweit ignoriert werden, bis der Kontakt  beendet wurde. Erst dann sollte nachgeschaut werden, welche Antworten man erhalten hat. Andere Variante automatisches Schreiben ist: die Person sitzt mit verbundenen Augen an einem Tisch. Als Instrument dient ihr eine Planchette, die mit einem Stift versehen ist. Als Unterlage benötigt man ein Blatt Papier, das zu fixieren ist, da es ansonsten verrutschen könnte. Nun legt diese Person eine Hand, die Linke, sie kommt von Herzen, auf diese Planchette. Im Kopf, nun vom eigentlichen Geschehen am Tisch abgewendet, herrscht volle Konzentration. Die erste Konzentrationswelle soll dem Geist gewidmet sein; diesen gilt es zu kontaktieren. Ist der Kontakt zu jenem bestimmten Geist hergestellt, so verspürt man ein Rucken der Planchette, worauf die linke Hand ruht. Die zweite Konzentrationswelle beschäftigt sich intensiv mit einer einzigen Frage, die es zu beantworten gilt. Die Planchette beginnt, über den damit verbundenen Stift zu schreiben, so darf man sich nicht darauf konzentrieren, sondern weiterhin die Gedanken auf die gestellte Frage fixieren. Dies verhindert den Einfluss des Menschen auf das Geschehen. Ist diese Frage beantwortet, Planchette hört mit dem Schreiben auf. Dann kann  die Person auf die nächste Frage konzentriert werden. Dies kann beliebig fortgeführt werden. Auch bei dieser Variante sollte das Geschehen  ignoriert werden, bis der Kontakt beendet wurde und dann die erhaltene Antworten sollen nachschauen werden.

Rosemary Brown (27 Juli 1916 - 16 November 2001)

war spiritueles Medium. Sie hatte durch automatisches Schreiben Kontakt zu verstorbenen Komponisten. Sie schrieb  einem Musikstück, dass ihr von Chopin diktiert wird. Viele der so entstandenen, neuen Kompositionen haben Experten völlig verblüfft. Sie weisen eindeutig die Handschrift und den Stil von berühmten verstorbenen Musikern nach, u.a. Franz Liszt, Johannes Brahms, Johann Sebastian Bach, Sergei Rachmaninoff, Franz Schubert, Edvard Grieg, Claude Debussy,  Frédéric Chopin, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven.

Der schreibende Tisch: eine runde Sperrholzscheibe (Durchmesser ca. 30 cm) mit drei Rundhölzern als Beinen; in einem von diesen ist eine Bleistiftmine eingelassen, durch welche die Bewegungen des Tisches auf einem Bogen Papier aufgezeichnet werden, der unter ihm liegt. Dieser Tisch schreibt nicht von selbst: vielmehr wird sein Rand von mehreren Personen mit den Fingerspitzen berührt. Einer der Teilnehmer stellt dann eine beliebige Frage, worauf

Rosemary  Brown

sich der Tisch, ohne dass eine koordinierte Bewegung der Finger der Beteiligten erfolgt, in Bewegung setzen sollte und die Antwort auf dem unter ihm liegenden Papier aufzeichnet. Nach landläufiger Vorstellung soll ein Schreibender Tisch die Kontaktaufnahme mit Verstorbenen ermöglichen.  Die psychokinetischen Impulse übertragen und zu Papier gebracht werden können, nur auf die Person, die dem Unterbewusstsein jener der beteiligten Personen entspringt, welche die Antwort weiß.

Eine andere Anweisung lautet, man soll sich nachts um 24 Uhr in jeder Hand ein Licht vor einen Spiegel stellen und den Namen des Toten rufen. Meistens muss sich der Nekromant irgendwo einschließen, wo er ganz allein ist oder er zieht sich in die Wildnis zurück. Nur so kann der Geist, den er ruft, nicht von der Gegenwart anderer Sterblicher abgelenkt werden. Der Beschwörer kann dabei den Rauch eines kleinen Feuers zu Hilfe nehmen, das er aus wohlriechenden Kräutern und Blättern entfacht. Der Toten- oder Geisterbeschwörer muss den gewünschten Geist anrufen, bis er ihm antwortet. Er wird ihm dann wie im Traum antworten, mit einer Stimme, die aus dem Geist des Beschwörenden selbst zu kommen scheint, oder mit Gemurmel aus dem Rauch auf den sich der Fragende konzentriert hat.

Totenbeschwörung

Die Benutzung dieser Praktiken sollte ausschließlich von Geübten
praktiziert werden!

Literatur und Quellen: Encyclopaedia of things that never were. 1985 Robert Ingpen u.Michael
                                       Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens

Seit mehreren Jahren beschäftige mich mit dem automatischen Schreiben und habe meine eigene Erfahrung gemacht und gesammelt. Haben Sie auch solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Zögern Sie sich nicht und schreiben Sie mir, auf Ihren Austausch würde ich mich freuen.

Für die Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte der Seite Kontakt!

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Stand: Februar 2010

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