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Mondphasen: Die richtige Zeit zum handeln! Seit Langem ist bekannt, dass der Mond zahlreiche Einflüsse auf der Erde hervorruft: das Verhalten von Tieren und Menschen, die Gezeiten der Meere, das Wachstum der Pflanzen... Als Mondphasen (früher auch "Wadel" genannt) bezeichnet man die wechselnden Lichtgestalten des Mondes durch die perspektivische Lageänderung seiner Tag-Nacht-Grenze relativ zur Erde während seines Erdumlaufes. Warum nimmt der Mond ständig ab und zu? Der Mond umkreist einmal im Monat die Erde, diese wiederum umkreist die Sonne. Dabei steht der Mond ständig in einem anderen Winkel zur Erde und Sonne und wird vom Sonnenlicht immer wieder unterschiedlich beschienen...

Wir wissen, dass der Mond nicht aus eigener Kraft leuchtet, sondern nur Sonnenlicht zurückwirft. Folglich ist jeweils nur eine Hälfte der Mondoberfläche hell, nämlich die der Sonne zugewandte, während die andere Hälfte in Dunkelheit gehüllt bleibt.

Mondphasen

Der Mond umrundet die Erde in knapp einem Monat einmal. Die Zeitdauer von einem Vollmond zum nächsten heißt  synodischer Monat-Monphase. Eine Mondphase dauert 29,5 Tage. Der Mond nimmt also gar nicht ab und zu. Er behält immer die gleiche Größe. Sein Aussehen verändert sich nur durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung (abnehmender Mond, zunehmender Mond).

Es ist in jedem Fall sinnvoll, auf die Mondphasen zu achten. Sie weisen uns für jede Handlung und Berührung den richtigen Zeitpunkt. Bei Vollmond scheint die Sonne direkt auf den Mond, der dann vollkommen rund aussieht. Wandert der Mond weiter um die Erde, wird er nur noch von der Seite beschienen und sieht, je nach Position zur Sonne, wie eine breitere, oder  eine schmalere Sichel aus. Wenn gar kein Sonnenlicht mehr auf ihn fällt, ist er von der Erde aus nicht zu sehen (Neumond).

Neumond

Neumond
Bei Neumond kann man den Mond nicht sehen. Wir blicken auf die unbeleuchtete Seite.  In besonderen Fällen kommt es bei Vollmond bzw. Neumondpositionen zu Finsternissen. Diese Mondphase steht für Neubeginn und Veränderung. Neuanfang ist begünstigt. Mond und Sonne stehen von der Erde aus betrachtet hintereinander, in einer Linie, zumindest beinahe. Stünden sie wirklich exakt hintereinander, gäbe es auf der Erde eine Sonnenfinsternis. Ein Fasttag beugt Krankheiten vor, entgiftet den Körper. Meditation  und Besinnung stärken Seele und Geist. Gute Zeit für Zeugen, Säen und Befruchten.

Anfang vom Ende einer unliebsamen Gewohnheit (Rauchen). Wechselt das Wetter in der Neumondphase (drei Tage vor bis drei Tage nach Neumond), hält es zwei Wochen an.  Die Kraft des Neumondes können wir nutzen, wenn wir jetzt mit einer neuen Sache beginnen. Schlechte Gewohnheiten aufzugeben ist als Starttag der Neumondtag gut geeignet (besonders der Märzneumond). Dieses trifft besonders im Zusammenleben mit anderen Menschen zu (Partnerschaft, Arbeitskollegen, Freunde). Des weiteren ist es zu diesem Zeitpunkt etwas leichter, Freund- und Partnerschaften  zu knüpfen.

Zunehmender Mond
Sobald nach dem Neumond die schmale, nach links geöffnete Mondsichel zu erkennen ist,  beginnt die Phase des zunehmenden Mondes. Es steht nun alles im Zeichen der Aufnahme,  des Wachsens. führt zu, plant, nimmt auf, baut auf, absorbiert, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, lädt zur Schonung und Erholung ein, oberirdisches Wachstum ist begünstigt. Was den Körper aufbaut und stärkt, wirkt in diesen zwei Wochen doppelt gut. Heilung von Wunden verläuft schlechter.

Zunehmender Mond

Diese Mondphase steht für Aufnahme und Stärkung, Wachstum, Kräftigung und Aufbau. (Je näher am Vollmond, desto stärker.) Alles, was dem Körper zugeführt wird und ihn aufbaut, wirkt bei zunehmendem Mond stärker. Dagegen brauchen alle Eingriffe in den Körper (Operationen) eine längere Zeit zum Heilen. Schonung und Erholung nützen Körper und Geist. In dieser Phase können wir aufnehmen. Kräftigende und aufbauende Substanzen, die wir unserem Körper in dieser Zeit zuführen, werden jetzt besonders gut aufgenommen. Medikamente sind bei zunehmendem Mond wirkungsvoller als sonst. Obst und Säfte geben mehr Vitamine ab. Richtige Zeit für alle Planungen, Vorhaben und Verträge. Gute Periode, solche Pflanzen zu säen und zu setzen, deren oberirdisches Wachsen wichtig ist. Komposthaufen anlegen. Wenn wir die Haare bei zunehmendem Mond fäben, dann wird die Farbe besser und länger halten. Haare schneiden (wachsen schneller, werden kräftiger). Diese Mondphase ist aufbauend. Die Erde atmet ein, sammelt und speichert Kraft und Energie. Man sollte sich in dieser Mondphase entspannen und erholen beziehungsweise regenerieren. Lesen sie lieber wenn möglich ein gutes Buch, anstatt körperlich zu arbeiten.

Vollmond
Mond

Vollmond
Bei Vollmond sehen wir sehen die ganze Mondscheibe (dies ist nur dadurch möglich, dass die Mondbahn gegen die Ekliptik geneigt ist). Diese Mondphase steht für Ruhe und Entspannung, für Ausgleich und Gelassenheit. Vollmond ist die Zeit der Muse. Er kann uns zu kreativen Tätigkeiten anregen und Dinge in uns färdern, die erst zum Durchbruch kommen müssen. Günstige Zeit, um seelische Konflikte zu erkennen und zu lösen. An diesem Tag gesammelte Heilkräuter entfalten größere Kräfte.

Jetzt beschnittene Bäume können absterben. Das Dängen von Pflanzen ist bei Vollmond und abnehmendem Mond am wirkungsvollsten. Denn der Boden nimmt jetzt mehr Flüssigkeit auf. Wunden bluten stärker und länger. Für chirurgische Eingriffe jeder Art außer für Notoperationen gilt: Je näher am Vollmond, desto ungünstiger. der Vollmondtag hat die negativsten Auswirkungen. Wenn man die Wahl hat, sollte man bei abnehmendem Mond operieren. Alles, was die Körperregion, die von dem (Tierkreis) Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchschreitet, besonders belastet oder strapaziert, wirkt schädlicher als an anderen Tagen. Chirurgische Eingriffe an diesen Tagen sollte man daher, wenn irgend möglich, vermeiden.

Der Vollmond ist ein idealer Zeitpunkt, um langfristige Aktionen durchzusetzen. Möchten sie beispielsweise mit dem Rauchen aufhören, so bedeutet der Beginn der Entwöhnung der Rauchgewohnheiten bei Vollmond, die meisten Erfolgsaussichten zu haben. Gemüse und Früchte aus dem eigenen Garten schmecken besser, wenn sie bei Vollmond oder in den Tagen kurz danach geerntet werden. Kartoffeln haben bei Vollmond ihr bestes Aroma. Schlafstärungen nehmen zu. Schlafwandler müssen jetzt vorsichtig sein. Aber auch Liebe und Zärtlichkeit sind bei Vollmond stärker ausgeprägt als sonst. Die erhähten Spannungen bei Vollmond bringen die Hormone durcheinander.

Abnehmender Mond
Bei der abnehmenden Mondphase wird die Grösse der von der Sonne beleuchteten Oberfläche  von rechts nach links fortschreitend geringer spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, lädt zur Aktivität ein. Körperliche und seelische Kräfte sind gestärkt und können freigesetzt werden. Diese Mondphase steht für Loslassen und Reinigung. Unsere Energien sind verringert, der Köper ist erschäpft. Jetzt ist es der richtige Zeitpunkt um eine Fastenkur oder eine Diät anzufangen. Bei abnehmendem Mond tun wir uns leichter damit und wir werden schneller ein paar Pfunde los als sonst.

Abnehmender Mond

Jede Mondphase wird von einem auf- oder absteigenden Mond begleitet. Eingriffe in den Körper-Operationen gelingen besser, ganz allgemein ist es die Zeit, wo Operationen erfolgreicher verlaufen können, die Heilungschancen sind verbessert, Wunden heilen schneller. Hausarbeit geht leichter, Sämtliche Arbeiten im Haus und Garten gehen besser von der Hand. Wäsche waschen benötigt weniger Seife. Fenster werden schlierenfrei. Aussaat und Pflanzung von unterirdischem Gemüse sind begünstigt (Säfte ziehen zur Wurzel). Das Düngen der Pflanzen zeigt bessere Wirkung. Richtige Zeit für das Setzen und Sähen von Pflanzen, deren unterirdisches Wachsen wichtig ist. Seien sie aktiv. Getrocknete Kräuter sollten bei abnehmendem Mond abgerebelt und in Dosen verpackt werden, dann ist das Risiko, dass sie Schimmel ansetzen geringer. Jetzt gejätete Flächen bleiben länger frei. Haarschneiden halten länger nach. Typische Attribute für diese Mondphase sind: Ausatmen, handelnd, verbrauchen von Kraft und Energie, verausgaben, bewegen, schwitzen.

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Stand: Februar 2010

© by Yvette Neumann 2001-2010

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