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Meditation

Meditation beginnt mit der Fähigkeit/Aktivität des Geistes zu folgen. Hier bekommen Körper und Geist die maximale Ruhe. Konzentration und Achtsamkeit auf den Körper stehen dabei im Mittelpunkt. Am bekanntesten ist die Sitzmeditation: Stilles Dasitzen entspannt die Muskeln, lässt das Herz langsamer schlagen, die Atmung tiefer und ruhiger werden. Welche Meditationsform/Methode/Technik sie wählen, hängt von ihrer Erfahrungen, Vorlieben, Charakter und  Temperament ab. Die eine Meditationsform schließt die andere nicht aus. Z.B. in der Yogatradition ergänzen sie einander. Einige Meditationen helfen ihnen  dabei, mit der Vitalenergie Prana zu arbeiten, so dass z.B. das Schlafbedürfnis herabgesetzt werden kann und in anderen arbeiten siet bewusst mit Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen. Durch Meditation kann man einen Zustand von vollkommener Selbsterkenntnis erreichen. Dies wird auch die Erleuchtung genannt. Dieses Gefühl ist so wunderschön, dass man es mit Worten nicht beschreiben kann, man muss es selbst erleben.

Es gibt einen aktiven Zustand der Meditation und einen passiven Zustand. Der aktive Zustand der Meditation ist der Übergang zwischen Konzentration und Meditation. Man bezeichnet ihn als Vertiefung. Ziel des aktiven Zustandes ist es, Gedanken zu vertiefen und Antworten auf Fragen zu finden. In diesem Zustand bekommt man Antworten auf ungelöste Probleme. Dabei können sich Blockaden lösen und man erhält mehr Selbstvertrauen.

Zu dem wahren passiven Zustand der Meditation kommt es, wenn die Gedanken sich auf ein spezielles Objekt oder Thema konzentrieren, sich dann davon befreien und der Geist offen, leer und empfänglich wird. An diesem Punkt kommt man in Verbindung mit dem Überbewusstsein, dem höheren Selbst - das dritte Auge. Man fühlt sich in Verbindung und in Harmonie mit dem ganzen Universum und mit sich selbst. Dieser Zustand sorgt für eine totale Entspannung und kann verschiedene Gefühle bei den Menschen auslösen.

Meditationsmethoden

Bei Menschen, die regelmäßig meditieren, konnten unter anderem folgende Wirkungen beobachtet werden:

Fast alle Praktizierenden berichten von einer Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.
Wer meditiert wird innerlich ruhiger und gelassener.
Das vermehrte Auftreten von mit Tiefenentspannung einhergehenden Gehirnwellen (Alphawellen) erklärt die entspannende und stressmindernde Wirkung der Meditation.
Meditation fördert die Kreativität und intuitive Intelligenz.
Meditation stärkt positives Denken und Selbstvertrauen und Unvertrauten.
Sie führt auf Dauer unwillkürlich zur Überwindung dualistischer Denk- und Verhaltensmuster
Sie vertieft die Selbstwahrnehmung und steigert die Kommunikationskompetenz, indem sie ein fließendes Gewahrsein der eigenen Gedanken und Vorstellungen sowie der körperlichen und seelischen Empfindungen ermöglicht.
Meditation ist ein hilfreiches Element der Individuation.
Meditation stärkt das Immunsystem und vermindert die Anfälligkeit für Krankheiten.
Das Bedürfnis nach schädlichen Gewohnheiten und Suchtverhalten nimmt ab.
Das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen wird deutlich reduziert.
Meditation hilft, Ängste abzubauen und Depressionen vorzubeugen.
Der physiologische und mentale Alterungsprozess verlangsamt sich.

Harmonie ist höchstes Ziel der Meditation

Kleiner Ratgeber

Yoga: Durch eine Kombination aus Atmen-, Haltungs- und Dehnungsübungen beeinflusst Yoga die Atmung, den Blutdruck und die Herzfrequenz positiv. Das Stresshormon Cortisol nimmt deutlich ab. Yoga macht auf Dauer insgesamt gelassener und hilft bei der Vermeidung von Stress.

Atemtherapie lässt uns aufmerksamer werden für die Auswirkungen des Atems auf unseren Körper. Sie fördert einen ausgeglichenen Atemrhythmus, lässt bestehende Blockaden und Spannungen. Bewusste Atmung kann dabei helfen, Stress zu vermeiden und Anspannungen einfach wegzuatmen.

Autogenes Training: diese Art Selbsthypnose versetzt den Körper in tiefe Entspannung. Man gibt dem Körper Anweisungen, zum Beispiel dass man jetzt ganz ruhig ist, die Arme schwer werden, der Atem tief und so weiter. Nach ein bisschen Übung können schon fünf Minuten am Tag ausreichen, um sich danach frisch und erholt zu fühlen.

Progressive Muskelentspannung: bei dieser Methode werden einzelnen Muskelgruppen gezielt an- und dann ganz bewusst entspannt. Mit etwas Übung verbessert sich die Körperwahrnehmung, so dass Spannungszustände schneller erkannt werden. Schnelle Entspannung kann Stress abbauen.

Ernährung: Wenn Sie unter Stress stehen, braucht der Körper Energie, deshalb sollten Sie essen. Es muss nur das Richtige und Beste für Ihren Körper sein. Die Vitamine A (in Karotten, Tomaten), C (in Zitrusfrüchten, Paprika) und E (in Nüssen und pflanzlichen Öle) wirken gegen freie Radikale, die unter Stress im Körper entstehen und auf Dauer alt und krank machen. Anstatt leere Kohlenhydrate aus Weißbrot, essen Sie Vollkorngetreide. Es liefert neben grünem Gemüse Kalzium und Magnesium, die unter anderem zur Stabilisierung des Nervensystems beitragen.

Meditation bringt uns in Berührung...
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Stand: Februar 2010

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