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Lenormandkarten werden ähnlich wie die klassischen Tarotkarten gerne für die Zukunftsdeutung durch Kartenlegen verwendet. Die Lenormandkarten stellen eine echte optische Augenweide dar und gehen zurück auf Marie Anne Lenormand, welche dieses Deck vor etwa 200 Jahren in Frankreich entwickelte.
Die berühmte Sibylle von Paris, Marie-Anne Adélaide Lenormand, hat uns mit ihren Wahrsagekarten ein großes Erbe hinterlassen. Sie wurde am 27 Mai 1772 in Alencon in der Normandie in Frankreich geboren.
Nach einer Überlieferung, sollte sie in einem Kloster aufgewachsen und dort auch erzogen worden sein. Es gibt hier die Legende, dass sie einem Bischoff Namens Grimaldi in früher Zeit auffiel, der daran glaubte das in ihr kreative und inspirierende Kräfte erkennbar waren. Im Alter von ungefähr 21 Jahren ging sie nach Paris. Hier ergab sich eine schicksalhafte Bekanntschaft. Sie lernte die recht bekannte Wahrsagerin Madame Gilbert kennen.
Madame Lenormand war die mithin populärste Wahrsagerin aller Zeiten. Sie hatte den Namen "Die Sybille von Paris" bekommen. Mlle Lenormand, die berühmteste aller Kartenlegerinnen, deren Ruhm sogar den großen Kaiser der Franzosen, Napoleon veranlasst hat, sich die Karten von Ihr legen zu lassen. Berühmtheit erlangte hierbei vor allem die noch heute bekannte Mdm. Lenormand, welche unter anderen die Gattin Napoleons, Josefine, beriet.
Sie entwickelte eigene Systeme zum Kartenlegen. Nach ihr wurden die gleichnamigen Lenormandkarten benannt, die neben dem Tarot zu den populärsten Kartendecks zählen. Mehrere Variationen von Kartendecks wurden nach ihren Anweisungen angefertigt. Hier stelle ich das bekannteste System davon vor.
Ein Lenormand-Deck besteht aus 36 Karten, die einfache Symbole (wie z. B. Ring, Herz, Haus, Baum usw.) zeigen. Auch wenn die Karten sehr einfach wirken, kann man aufgrund der vielschichtigen Bedeutung und durch eine Kombination der umliegenden Karten zu sehr treffenden Aussagen kommen.
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