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Kartenlegen ist das Kartomantie, die Methode des Wahrsagens. Übersetzt werden kann Kartomantie mit Kartenlegekunst. Sie gehört zu dem Gebiet der Wahrsagerei. In grauer Vorzeit sollen es bereits die aus Ägypten kommenden Zigeuner praktiziert haben. Beim Kartenlegen handelt es sich um die wohl bekannteste und modernste Form der Wahrsagerei, die in ihren Ursprüngen an die antiken Orakel der hellenistischen Zeit anknüpft.

Das Kartenlegen, wurde ab dem 18. Jahrhundert  durch französische Okkultisten populär. Das Kartenlegen ist aber viel älter. Bereits im 7. Jahrhundert ist es in China entwickelt worden, als dort der Holztafeldruck entstand und Spielkarten als Wahrsagekarten benutzt wurden. Nach Europa kam das Kartenlegen im 15. Jahrhundert, zunächst auf Jahrmärkten.

Das Kartenlegen ist eine faszinierende Beschäftigung mit der Intuition und dem Unterbewusstsein. Die Karten sind sehr alte Hilfsmittel um einen Blick in die Zukunft zu machen. Es werden Wege aufgezeigt, die man gehen kann oder auch nicht. Entscheidet man sich einmal für einen Weg so zeigen die Karten den Verlauf an.

Der Kartenleger kann mittels der Spielkarten über die Vergangenheit, die Zukunft, Personen und Situationen Aussagen treffen, ohne hierfür Tatsachen kennen zu müssen. Sozusagen eine telepathische Brücke in das Unterbewusstsein des Ratsuchenden. Hierbei können unterschiedliche Karten benutzt werden, etwa Tarot oder Lenormand Karten,  aber auch Engels-Karten, Skatkarten, etc.

Kartenlegen

“Das Leben ist einfach zu reichhaltig

             um es dem Zufall zu überlassen“...

Beim Kartenlegen werden die Karten vom Kartenleger gemischt. Danach breitet er sie nach speziellen Bildern und Mustern aus. Die unterschiedlichen Positionen haben oft bestimmte Bezeichnungen, etwa: zukünftige Ereignisse, Ängste, gegenwärtige Situation, Hoffnungen. Es werden also aus der Kartenposition in Kombination mit den vorgegebenen Kartenbedeutungen eine Deutung und ein Blick in die Zukunft vorgenommen. Es kann daraus auch eine Lebensanalyse erstellen werden.

Es spiegelt lediglich die aus der momentanen Situation hervorgehenden Warnungen und Chancen auf, die daraus resultieren. So haben wir die Möglichkeit entweder auf unserem Weg zu bleiben oder einen anderen Weg einzuschlagen. Wir sind zum größten Teil also unseres Schicksals eigener Schmied. Die Karten sollen nur helfen, zu sehen, was wir mit unseren Augen nicht sehen können oder was unser rationelles Denken beeinflusst, denn durch die eigenen Wünsche, Ängste oder Erfahrungen sehen wir oft aus unseren Krisen keinen Ausweg.

Die Karten schaffen einen direkten Zugang zu Ihrer "inneren Stimme", die weiß, was gut und wichtig für Sie ist. Durch das Karten legen haben wir die Möglichkeit, verborgene und unbewusste Wünsche zum Vorschein zu bringen und sich somit vor Gefahren zu schützen, sowie Dinge aus unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft näher zu erfahren. Denn oft sind es alltägliche Dinge, die uns zu schaffen machen.

Tarot

Die Karten sind für mich eine Art Medium, ein Schlüssel zu meinem Unterbewusstsein. Sie können ein Problem nicht lösen, aber die Möglichkeiten einer Lösung anzeigen. Sie geben mit ihrer Symbolik Impulse an mein Unterbewusstsein weiter, dass mir in Form von Gedanken und Gefühlen antwortet:

...ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

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Stand: Februar 2010

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