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Schicksal ist das, was die Seele schickt. Aber was schickt sie wirklich? Seit jeher besteht eine der großen Sehnsüchte der Menschen darin, zu erfahren, wie sich das persönliche Schicksal oder gar die Zukunft der Menschheit schlechthin gestalten werden. So ist es kein Wunder, daß bereits in den frühesten Kulturen die Weisen es sich zur Aufgabe gemacht hatten, das jeweilige Lebensziel zu erforschen, wobei sie sich unterschiedlicher Wege und Verfahren bedienten, um geschlossene Weltbilder zu formen. Eines dieser  Weltbilder ist die (jüdische) Kabbala, eine der ältesten Ganzheitslehren der Menschheit, in welcher u. a. die so genannte Numerologie als Weg und Werkzeug zur Deutung von Ereignissen und zukünftigen Entwicklungen eine große Rolle spielt. Kabbala (Geist+Seele+Körper) heißt frei übersetzt etwa: Die Lehre, die von oben empfangen wird, eine alte jüdische Geheimlehre, die auf Zahlenmystik basiert jede Buchstabe hat einen Energiewert, der aufgeschlüsselt bzw. berechnet werden kann und somit entsteht ein individueller Lebensplan der hilft, seinen Weg erfolgreich und erfüllt gehen zu können. Die zehn Sefirot oder die zehn Grundzahlen im kabbalistischen Lebensbaum beschreiben unterschiedliche spirituelle Verhältnisse in den verschiedenen möglichen Wirklichkeiten. Sie enthalten alle Möglichkeiten in allen Welten, alle Worte und Begriffe werden aus ihnen abgeleitet.

Die zehn Sefirot oder die zehn Grundzahlen

Baum vom Leben

Kabbala  ist eine Interpretation (Exegese, hermeneutic) eingeben, "Seele" vom Torah (hebräische Bibel) oder das religiöse mystische System des Judentums, das Anspruch auf einen Einblick in die göttliche Natur erhebt.

Der Ausdruck Kabbala wurde ursprünglich in Talmudic Texten, unter den Geonim und durch frühe Rishonim als ein Verweis auf den vollen Körper öffentlich zugänglicher jüdischer Lehre verwendet. In diesem Sinn wurde Kabbala dabei verwendet, sich auf alle des bekannten mündlichen Gesetzes zu beziehen. Über Zeit wurde es ein Verweis auf Doktrinen des esoterischen Wissens, das Gott betraf, die Schaffung des Universums und der Naturgesetze Gottes und der Pfad, von dem erwachsene religiöse Juden diese Geheimnisse lernen können. Die Herkunft der Kabbala ist nicht eindeutig zu bestimmen und die Meinungen darüber sind Der Begriff „Kabbala“ leitet sich von einem hebräischen Verb ab und hat mehrere Bedeutungen, wie z.B. „empfangen“, „geben“, aber auch „offenbaren“. Offenbart wird das Wissen von den Gesetzen Gottes, die im Universum gelten. Im kabbalistischen System ist die gesamte Struktur des Universums verborgen, welches sich – gemäß dem gnostischen Prinzip „Wie oben, so unten“ auch in jedem Menschen befindet. geteilt. Diese heilige mächtige Lehre wurde traditionell von einem Meister an seine Schüler weitergegeben, d.h. mündlich überliefert.

Einer Sage nach soll dieses Urwissen von Engeln stammen und von Abraham aufgeschrieben worden sein. Was auch immer die Quelle der kabbalistischen Weisheit sein mag, soviel ist gewiss „Kennt man den Schlüssel zur Kabbala, hält man auch den Schlüssel zu seinem eigenen inneren Wesen – Seele in den Händen.

Kabbala

Kabbala betont entsprechend der neueren Verwendung des Worts die esoterischen Gründe und das esoterische Verständnis der Gebote im Torah und die okkulte Ursache für im Torah beschriebene Ereignisse. Kabbala schließt das Verständnis der geistlichen Sphären der Schaffung und der Wege ein von welcher Gott verwaltet die Existenz des Universums.

Entsprechend jüdischer Tradition, die vom 13. Jahrhundert datiert, ist dieses Wissen heruntergekommen, wie eine Enthüllung, um sich dafür zu entscheiden, von einer entfernten Vergangenheit heilig spricht und nur erhielt, durch ein privilegiert wenige. Es wird in modernen Zeiten als Teil des jüdischen mündlichen Gesetzes von der Mehrheit religiöser Juden betrachtet, obwohl auf dieses sich nicht von vielen Talmudic und sowohl mittelalterlichen Gelehrten als auch vielen modernen liberalen Rabbinern und einer Minderheit von orthodoxen Rabbinern geeinigt wurde.

Die uralte Tradition der Kabbala wird als das Herz der westlichen Mysterientradition bezeichnet und stammt aus der jüdischen Mystik. Bei dem kabbalistischen Wissen handelt es sich um ein Geheimwissen, das einst nur Eingeweihten zugänglich war. Im Mittelalter erlebte die kabbalistische Lehre eine Blütezeit, dann schien sie lange Zeit in Vergessenheit geraten zu sein. Nun wird die Kabbala wieder neu entdeckt, denn sie hat dem modernen Menschen, der auf der Suche nach dem Lebenssinn und nach unmittelbarer Selbsterkenntnis ist, unglaublich viel zu bieten. Das zentrale Symbol der Kabbala ist der Lebensbaum (hebräisch: Etz Chjim), der aus den zehn Sefirot und den 22 Wegen besteht. Der Lebensbaum ist ein Symbol, in dem die gesamte Einweihungswissenschaft verborgen ist Wer sich ernsthaft mit der Kabbala beschäftigt, wird schon bald feststellen, welch wunderbare Schätze in dieser mystischen Tradition verborgen liegt. Das kabbalistische System stellt eine Art verschlüsselte Landkarte dar. Entschlüsselt man die Symbole auf dieser Karte und kann sie dadurch lesen, tun sich völlig neue Wege zur persönlichen Entfaltung auf. Dadurch verbessert sich zum einem die Lebensqualität. Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird nach und nach beantwortet, unsere Familie und Mitmenschen können wir, dann viel besser verstehen – so können wir loslassen und heilen.

Eine Kabbala-Beratung kann wie ein Schlüssel und eine Hilfe für Ihre derzeitige gegenwärtige oder zukünftige Situation oder Problem sein. Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten, Lernaufgaben und Ziele besser zu erkennen. Auch bei Partnerschaftsthemen gibt Kabbala wertvolle Hinweise für Ihre Beziehungen.

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Stand: Februar 2010

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