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Mit dem Begriff des Jenseits - Nirwana wird der andere Bereich, der Bereich des Übernatürlichen bezeichnet. Dieser Bereich, der sich einerseits einem unmittelbaren Zugang sinnlicher Rezeption durch unsere bekannten fünf Sinne wie andererseits einem unmittelbaren Zugriff durch aktive Einflussnahme entzieht, begleitet gleichwohl die Geschichte der menschlichen Kultur als ihr Geheimnis.
Wo ist das Jenseits? Der Bereich des Jenseits wird örtlich unterschiedlich lokalisiert. Das Jenseits kann für bestimmte, schwer zugängliche Orte (Berge, Höhlen, Wälder) oder andere Tabu-Bezirke und Heiligtümer gelten. Jenseits kann unter der Erde in einer Unterwelt oder über der Erde im Himmel liegen. Schließlich gibt es nur einem feineren Empfinden zugängliche Lokalisierungen im menschlichen "Herzen" (mit "Herz" bezeichnet übertragener Wortgebrauch das seelisch-geistige Innenleben eines Menschen) oder im zwischenmenschlichen Bereich.
Wann ist jemand/etwas Jenseits?
Ebenso wird dem Jenseitsbereich ein zeitlicher Raum jenseits des irdischen Lebens zugeordnet (zum Beispiel als Totenreich oder Himmelreich). Am augenfälligsten dokumentieren sich die Jenseitsvorstellungen in der menschlichen Bestattungskultur. Schon die Beigaben der ältesten Grabfunde (Waffen, Speise, Trank, Schmuck etc.) belegen, dass das irdische Leben als Teil eines größeren Ganzen angesehen wurde. Dieses Ganze - das belegen zahlreiche Monumentalfunde - hatte in der Regel seine wesentliche Bedeutung in der jenseitigen Welt; die ihrerseits das Diesseits in den Schatten stellte.
Beschreibungen des Jenseits entstammen den Berichten schamanischer Himmelsreisender nach Nahtoderlebnissen, und werden zum anderen in den Mythen und heiligen Schriften der Völker und Religion überliefert.
Nun, nachdem die Seele ihren Körper verlassen hat und feststellen muß, daß sie niemand mehr wahrnimmt, sieht sie langsam ein, daß sie tot ist, und auf der Erde nichts mehr tun kann. Dann wird sie, begleitet von einem laut tosenden Geräusch, durch einen dunklen Tunnel gezogen, an dessen Ende ein unvorstellbar helles Licht auf sie wartet.
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Nach manchen Vorstellungen wird das Jenseits oder Nirwana in zehn Sphären eingeteilt, welchen der Mensch je nach dem Reifegrad seiner Seele (in zehn Stufen von gut - schlechter bis am schlechtesten) von Engeln zugeteilt wird. Im Jenseits wartet demnach die Seele darauf, in einem auf sie zugeschnittenen Körper, als Baby wiedergeboren zu werden -- sofern sie nicht so gut war bzw. zu Lebzeiten soviel Reife erreicht hatte, dass sie in das Himmelreich eingehen durfte. Wer in das Himmelreich eingehen darf, ist gerettet. Er war zu Lebzeiten so gläubig, dass er es geschafft hat, seine Seele mit Gott zu vereinigen. Diese Ansichten lehnen sich an den Buddhismus an und werden nicht von allen Christen geteilt.
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Leben nach dem Tod Nahtod Erlebnisse: gibt es ein Leben nach dem Leben? Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass ein Hirntod auch das Ende unseres Ichs bedeutet. Doch neueste Erkenntnisse stützen eine aufregende und kontroverse Theorie: demnach existiert das Bewusstsein weiter, auch wenn das Gehirn aufgehört hat, zu arbeiten. Überall auf der Welt, quer durch sämtliche Kulturen berichten Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen, immer wieder über dieselben Erfahrungen. Kurzzeitige Erfahrungen mit dem Jenseits werden als Nahtoderlebnisse beschrieben. In diesen so genannten Nahtod-Erlebnisse tauchen immer wieder identische Erfahrungen auf. Die Menschen von jung bis alt berichten immer wieder von einem Gefühl des Friedens und der Glückseligkeit. Sie erzählen von einem hellen Licht und einem Tunnel, dass sie bereits verstorbene Verwandte und Bekannte gesehen haben und ihr bisheriges Leben vor ihren Augen ablief. Einige behaupten sogar, dass sie ihren eigenen Körper von außen oder oben betrachten konnten, und alle Bemühungen der Ärzte von außen mitverfolgten. Die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nahtod-Erfahrungen stammen von renommierten Wissenschaftlern. Dokumentierte Berichte aus Krankenhäusern legen nahe, dass einige Patienten mit Herzstillstand Nahtod-Erlebnisse hatten, als ihr Gehirn laut EEG nicht mehr aktiv war. Einige dieser Patienten konnten dabei sogar Gespräche des OP-Teams wiedergeben und Details der Behandlung im Operation-Saal sehen und beschreiben. Das würde bedeuten, dass Gehirn
Wie hast Du gelebt?
Denke nicht, nur etwas wäre in Vergessenheit geraten. Am Schluss wird abgerechnet und die Seele gewogen...
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und Bewusstsein unabhängig voneinander existieren. Gibt es also tatsächlich so etwas wie eine Seele, und ein Leben nach dem Tod ….? Erscheinungen auf dem Sterbebett, die die Sterbenden sehen, werden hauptsächlichen als Helfer erlebt, die ihnen beim Übergang in eine andere Form des Seins beistehen. Es lässt sich nicht abstreiten, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir mit Worten und Wissenschaft nicht erklären können.
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… Wenn ein Mensch stirbt, dann ist es genauso, als würde er in einen sehr tiefen Schlaf fallen, in äußerste süße Unbewusstheit, es sei denn, dass das vitale Band abgerissen ist; dann ist die Seele, wie der Ton einer sanften goldenen Note, augenblicklich frei. Was während des Schlafes geschieht, ist eine schwache Andeutung dessen, was mit einem Menschen beim Tod vor sich geht. Das persönliche Ego gerät in Vergessenheit und sein Bewusstsein wird in den spirituellen Teil zurückgezogen, wo es ruht und vorübergehend seinen Frieden findet. …
(Quelle: G. DE PURUCKER, Quelle des Okkultismus, III:171)
Wir werden den Tod und seine Mysterien so lange nicht vollständig verstehen, solange wir unsere Aufmerksamkeit auf den Körper konzentrieren, in den sich diese Flamme des Selbstbewusstseins hüllt. Folge dem Bewusstsein in dir, werde mit dir selbst vertraut, erkenne dich selbst besser, folge dieser Flamme des Bewusstseins im Inneren – immer weiter nach innen, was gleichzeitig aufwärts bedeutet; und dann wirst du den Tod nicht länger fürchten, sondern ihn als den süßesten, heiligsten Freund erkennen, den der Mensch hat; denn es bedeutet, Unvollkommenheit für Vollkommenheit aufzugeben, begrenztes Bewusstsein für eine erweiterte Bewusstseinssphäre. Folge jenem Bewusstseinsstrom unaufhörlich, und schließlich wirst du das Innere erreichen, das Zentrum des Seins, die Göttlichkeit im Herzen deines Selbst. Dort liegt das Geheimnis für das Verstehen des wahren Mysteriums vom Tod, wie es in den alten esoterischen Schulen aller Menschenrassen gelehrt wurde.
(Quelle: G. DE PURUCKER: Lucifer, April 1934, S. 441 – 2)
Vergesst nicht, dass ihr Kinder der Ewigkeit seid, jeder von euch, untrennbar mit dem grenzenlosen Universum verbunden, in dem wir alle leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Vergesst nicht, dass von den allmächtigen Gesetzen der Natur wohl für euch gesorgt ist, die uns hierher brachten und die uns auf unseren Wegen unfehlbar leiten. Vertraut auf euch bis zum Tod; sterbt mit starkem und freudigem Willen. Sterbt glücklich, wenn eure Zeit kommt, habt keine Angst. Verhöhnt das Phantom des ‘Todes’ – verspottet das alte, verborgene Schreckgespenst angsterfüllter Vorstellungen der Unwissenheit, das in die Herzen und in das Denken der Menschen verwoben ist. Verhöhnt dieses Gespenst, dieses üble Produkt der Vorstellungskraft! Löscht es aus! Denkt daran, dass wohl für euch gesorgt ist.
(Quelle: Questions We All Ask, Serie II, Nummer 19)
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Stand: Februar 2010
© by Yvette Neumann 2001-2010
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